von einer die fotografiert, podcastet, kocht und nun auch noch strickt. wo man mich sonst noch so findet:

auf ravelry,
auf monikaandrae.com,
auf monis motivklingel,


 

Irgendjemand hätte mich ja mal vorwarnen können
Es gibt so ein paar Eigenschaften an mir, die gehen mir und den mir nahestehenden Pesronen gründlich auf die Nerven. Ganz schlimm ist meine Angewohnheit, Dinge die ich schaffe  - seien es Fotos oder Wolliges - erst einmal abzulehnen und für nicht gut genug zu befinden.
Meist bin  ich dann so angefressen, dass das sich in irgendeiner Form in eines meiner Blogs ergießt. Und früher oder später relativiert sich das dann. Meist dadurch, das mir jemand den Kopf zurecht rückt.
Schade ist es immer dann, wenn durch meine Unzufriedenheit mit mir selbst andere den Eindruck gewinnen, meine Unzufriedenheit bezöge sich auf irgendjemand anderen als mich selbst. Kommt vor sowas.
Im Fall meines letzten Spinnergebnisses hat es  Susa getroffen. Ich war irgendwie unglücklich darüber, wie ich die Farben im Kammzuge beim Verzwirnen übereinander gebracht habe. Ich habe es einfach noch nicht raus, vorher zu planen wie ich die Farben meiner Einkaufsbeute optimal zur Geltung bringe. Ich mache es durch “Versuch macht kluch” und schaue was rauskommt. Dieses Mal waren Stellen dabei, die ich klasse fand (blau in türkis, türkis in hellgrau) und andere, die mir zwar gefallen, aber nicht oft genug wechseln. Also nicht die Farben an sich haben mich gestört, sondern die Mischung und die Anzahl der Farbwechsel, die ich herbei gezwirnt hatte. 
Was dazukommt: konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie die Farben meines Garns gestrickt aussehen.
Und jetzt? Ich habe eine Socke angeschlagen und bin vollständig platt.
Hätte mir nicht mal jemand sagen können WIE klasse es sich anfühlt, das eigene selbstgesponnene Garn zu verstricken? Wie unendlich kuschelweich so ein BFL Kammzug als Garn rauskommt? Und wie sanft die Farbverläufe ineinander übergehen? (Der Gezeitenstrom strömt tatsächlich) So gar  nicht bunt. Hätte ich das gewußt, ich hätte ja glatt hier und da einen Zopf  in die Socke gestrickt.
Ich sollte viel häufiger daran denken, aus eigentlich für Socken geplanten Käufen doch Wolle für Tücher oder Schals zu machen. Wenn Farbe so unbunt daher kommt, taugt sie mir auch oberhalb der Füße. :-)
P.S. Susa hat ihre Augen und Ohren überall und meldet sich sofort, wenn sie den Eindruck hat ihr Kunde ist nicht zufrieden. Ich fand das sehr nett und einen prima Kundenservice. Ich werde sicher wieder bei ihr zuschlagen - wenn sie mich noch lässt. ;-)
P.P.S. Jetzt weg hier. Weiter stricken.

Irgendjemand hätte mich ja mal vorwarnen können

Es gibt so ein paar Eigenschaften an mir, die gehen mir und den mir nahestehenden Pesronen gründlich auf die Nerven. Ganz schlimm ist meine Angewohnheit, Dinge die ich schaffe  - seien es Fotos oder Wolliges - erst einmal abzulehnen und für nicht gut genug zu befinden.

Meist bin  ich dann so angefressen, dass das sich in irgendeiner Form in eines meiner Blogs ergießt. Und früher oder später relativiert sich das dann. Meist dadurch, das mir jemand den Kopf zurecht rückt.

Schade ist es immer dann, wenn durch meine Unzufriedenheit mit mir selbst andere den Eindruck gewinnen, meine Unzufriedenheit bezöge sich auf irgendjemand anderen als mich selbst. Kommt vor sowas.

Im Fall meines letzten Spinnergebnisses hat es  Susa getroffen. Ich war irgendwie unglücklich darüber, wie ich die Farben im Kammzuge beim Verzwirnen übereinander gebracht habe. Ich habe es einfach noch nicht raus, vorher zu planen wie ich die Farben meiner Einkaufsbeute optimal zur Geltung bringe. Ich mache es durch “Versuch macht kluch” und schaue was rauskommt. Dieses Mal waren Stellen dabei, die ich klasse fand (blau in türkis, türkis in hellgrau) und andere, die mir zwar gefallen, aber nicht oft genug wechseln. Also nicht die Farben an sich haben mich gestört, sondern die Mischung und die Anzahl der Farbwechsel, die ich herbei gezwirnt hatte. 

Was dazukommt: konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie die Farben meines Garns gestrickt aussehen.

Und jetzt? Ich habe eine Socke angeschlagen und bin vollständig platt.

Hätte mir nicht mal jemand sagen können WIE klasse es sich anfühlt, das eigene selbstgesponnene Garn zu verstricken? Wie unendlich kuschelweich so ein BFL Kammzug als Garn rauskommt? Und wie sanft die Farbverläufe ineinander übergehen? (Der Gezeitenstrom strömt tatsächlich) So gar  nicht bunt. Hätte ich das gewußt, ich hätte ja glatt hier und da einen Zopf  in die Socke gestrickt.

Ich sollte viel häufiger daran denken, aus eigentlich für Socken geplanten Käufen doch Wolle für Tücher oder Schals zu machen. Wenn Farbe so unbunt daher kommt, taugt sie mir auch oberhalb der Füße. :-)

P.S. Susa hat ihre Augen und Ohren überall und meldet sich sofort, wenn sie den Eindruck hat ihr Kunde ist nicht zufrieden. Ich fand das sehr nett und einen prima Kundenservice. Ich werde sicher wieder bei ihr zuschlagen - wenn sie mich noch lässt. ;-)

P.P.S. Jetzt weg hier. Weiter stricken.

  1. von dielinsestrickt gepostet

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